aktuell

Unabhängige Forschungsreise zu agrar-kulturellen Lebensweisen und Earthcare [Flora Mammana, IT]

23 September — Workshop
»…changing existing situations into preferred ones« // Hochschule für Musik und Theater Hamburg 
11:00- 13:00 Uhr

08 Oktober — Onlineworkshop
»Das sorgende Quartier – gemeinsam urbanes Zusammenleben gestalten« // VHS Nienburg [Miriam Kreuzer]
10:00-13:00 Uhr, kostenfrei

22 Oktober — Workshop
»Welche Arbeit ist (un)sichtbar?« // LOCH Wuppertal
10:00-13:00 Uhr, Eintritt frei

30 Oktober — Workshop
»Feministische Praktiken in Zusammenarbeit« // Push Popkulturfestival Regensburg
10:30- 13:00 Uhr

09 November — Onlineworkshop
»Kann man mich hören…? Online zwischen Langeweile, Wiederkehr des Immergleichen und Ausschlüssen« // Bundesakademie für Kulturelle Bildung
14:00-16:30 Uhr

#researchinprogress // Wie funktionieren Websites feministisch? // Wir bauen um!

Zukunfts*archiv Kollektiv
design research ✳︎ Feministische Transformations
forschung

↗︎ mail@zukunftsarchiv.org

Das Zukunfts*archiv ist ein interdisziplinäres Kollektiv, das sich mit der Gestaltung von Veränderungsprozessen auseinandersetzt, um zu einer queerfeministischen und sozial-ökologischen Gegenwart und Zukunft zu gelangen. Wir erkunden, gestalten und queerulieren Vorstellungen eines guten Lebens für alle. Wir suchen nach den utopischen Momenten in unserer Gegenwart, nach den Verschiebungen und Zwischenräumen, in denen sorgende, gerechte Lebensweisen ausgehandelt werden. Wachstums- und herrschaftskritisch fragen wir, welche Strukturen ihnen entgegenstehen.
Dazu bewegen wir uns an Schnittstellen von Gestaltung, Kunst, Forschung und Politik. In diversen Formaten entwickeln wir gedankliche und physische Räume, in denen theoretische Auseinandersetzungen praktisch werden. Wir geben Workshops und Seminare, forschen praxisbasiert, entwickeln partizipative Formate und Zines, schreiben, (ver)lernen, spekulieren und knüpfen (mehr-als-menschliche) Bande.

WORKSHOP

Feministische Praktiken in Zusammenarbeit

Ob in Lohnarbeit, Vereins-, Sorge-, Garten- oder Nachbarschaftsarbeit – unser aller Zusammenarbeit wird geprägt von hetero-patriarchalen Strukturen, von Machtungleichheiten und kapitalistischen Logiken. Welche Strukturen brauchen wir? Wie lassen sich eingeschriebene Machtverhältnisse sichtbar machen? Und was sind feministische Praktiken und Fragen, um dort hinzukommen? Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach Beispielen, Strategien und solidarische Praktiken, die uns handlungsfähig werden lassen.

30. Oktober 2022 — Popkulturfestival Regensburg »Push« in Kooperation mit Erika Blume

25. August 2021 — Festival »GAP* THE MIND« (Kunstverein Die H_lle)
01. Juli 2021 — Hannoversches Diversity Netzwerk, VHS (online)
27. April 2021 — idm »Brown Bag Lunch« (International Society for Diversity Management; online)
09. Oktober 2020 — (Un)Konferenz »Feministische Wege in die Utopie(n)« (Hannover)
18. Januar 2020 — Open Space »How to Act« Symposium (Braunschweig)


WORKSHOP

…changing existing situations into preferred ones

Was ist eigentlich Transformationsdesign und wie können feministische Perspektiven darauf aussehen? Der Begriff Transformation scheint allgegenwärtig. Doch das Verständnis dahinter ist verschieden – teilweise auch widersprüchlich. Angesichts von Herausforderungen wie Klimaumbruch, Digitalem Wandel oder Fragen nach dem “Guten Leben für alle” werden Handlungsstrategien diskutiert und Zukunftsbilder entworfen. Dabei stellt sich auch die Frage: Wer denkt wie und für wen über Zukunft nach? Wir geben einen kurzen Überblick über grundlegende Prinzipien und Denkmodelle des Transformation Designs (erweiterter Designbegriff, Wicked Problems, Transformationsebenen) anhand konkreter Beispiele aus der eigenen Praxis. Gemeinsam erarbeiten wir uns neben kritischen, feministischen Perspektiven auch methodische Zugänge. Der Worshop findet im Rahmen der Sommerschool Institut für Kulturmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt.


23. September 2022 — 11:00-13:00 Uhr
Sommerschool Hochschule für Musik und Theater Hamburg


ONLINEWORKSHOP

„Kann man mich hören…?“ Online zwischen Langeweile, Wiederkehr des Immergleichen und Ausschlüssen

Ein experimenteller Streifzug durch die Gestaltung digitaler Wissens- und Vermittlungsräume. Inwiefern kann der digitale Konferenzraum ein künstlerisches und politisches Labor sein? Welchen Einfluss haben Nutzer*innen auf die Gestaltung, damit hier inspirierende Erfahrungen gemacht werden können? In diesem Workshop wollen wir gemeinsam die Möglichkeitsräume in der Gestaltung des Konferenzraumes auf seine Potentiale, aber auch auf seine Grenzen in seiner Anwendung erkunden. In experimentellen Laboren entdecken wir, wie es in dem jeweiligen Raum aussieht, welche Regeln hier gelten, wie Wissen hier versammelt und vermittelt wird oder welche Zugänge eröffnet werden. Ziel soll es sein, die Gestaltung von Wissens- und Vermittlungsräumen – besonders im Digitalen – als wichtige und experimentelle Aufgabe zu begreifen, andere und neue Erfahrungen zu machen und für die eigene Praxis Impulse mitnehmen zu können. 


09. November 2022 — 14:00-16:30 Uhr
Bundesakademie für Kulturelle Bildung — Onlineworkshop


WORKSHOP [VON DINA RICHERT]

FURORE

An wutbringenden Ereignissen und Umständen mangelt es nicht, aber was geschieht mit unserer Wut darüber? Wer hat Raum Wut zeigen, und wer nicht? Wie könnten wir einen
gesellschaftlicher Umgang mit ihr finden? Welche Strategien gibt es um wenig beachteter Wut mehr Platz einzuräumen? Und wie wird sie eine Verbündete für Veränderungen?
Lasst es uns ausprobieren!
Neben Input und Austausch beispielsweise zu self-silencing werden wir gemeinsam unsere Wutkompetenzen stärken.


27. August 2022 — 15:00-16:00 Uhr
MOYN MOYN Festival


WORKSHOP [VON VERONIKA SCHNEIDER]

Rechts und Grün

Grüne Diskurse wie Umwelt-, Natur- und Klimaschutz werden zunehmen mehrheitsfähig und das ist gut so. Gleichzeitig gibt es eine gesamtgesellschaftliche Diskursverschiebung nach rechts. Betrachtet man beides, tut sich ein großes Feld an Überlappungen und Anschlusspunkten auf.
Ausgehend von den ideologischen Elementen – weniger von personellen und institutionellen Überschneidungen – und mit einem Fokus auf rechten Anknüpfungspunkten innerhalb grüner Diskurse hat sich Veronika in einer einjährigen Recherche mit diesen Überschneidungen befasst. Daraus ist ein Buch entstanden. Aus diesem wird Sie erzählen und vorlesen.
Im zweiten Teil geht es darum, gemeinsam kritisch zu reflektieren und ins Gespräch zu kommen. Wo begegnen uns diese Anschlussfähigkeiten innerhalb unserer eigenen Aktivismen? Wie können wir uns dazu verhalten? Wie können menschenverachtende Tendenzen in den eigenen Argumentationen frühzeitig erkannt werden um nicht rechte Narrative zu reproduzieren? Wie können Diskurse anders geführt werden, welche Bündnisse und Öffentlichkeiten braucht es dafür?


26. August 2022 — 15:00-16:00 Uhr
MOYN MOYN Festival


WORKSHOP

Welche Arbeit ist (un)sichtbar?

In unserem Workshop wollen wir erforschen, wie kapitalistische Logiken in unser Tätigsein hineinwirken – sei es Tagesablauf, Lohn oder Kinderbetreuung – und wie uns feministische Theorien helfen können, diese Zusammenhänge zu verstehen und zu verändern.
Dabei starten wir mit unserem eigenen Alltag und malen auf, wie wir selbst in Arbeits- und Sorgebeziehungen eingebunden sind.
Im zweiten Schritt wollen wir unsere Erkenntnisse mit größeren gesellschaftlichen Zusammenhängen verbinden: Welche Arbeit ist unsichtbar? Warum werden Tätigkeiten unterschiedlich bewertet und bezahlt? Was hat das mit Geschlecht zu tun? Und wer profitiert davon?
Dafür schauen wir uns feministische Modelle für gendergerechte (Um)verteilung von Arbeit an, von Haushalt, Sorge, Lohnarbeit bis Ehrenamt.
Im Austausch entwickeln wir zum Schluss konkrete Ideen, wie dies gelingen könnte – im Großen wie im Kleinen.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Offen für alle Geschlechter.


22. Oktober 2022 — 10:00-13:00 Uhr
LOCH Wuppertal — Eintritt frei — ohne Anmeldung


WORKSHOP

Was wäre, wenn…? Kultur × Zukunft × Ländlichkeit

Gemeinsam tüfteln wir an ländlichen Kulturorten der Zukunft und experimentieren mit utopischen Entwürfen. Mit unserem kollektiven Zündstoff versetzen wir uns in kommende Zeitdimensionen. Eine partizipative Installation spinnt die Fäden aus dem Workshop weiter und lädt alle auf dem Festival zum Phantasieren ein. Auf in skandalöse Zukünfte! 

In Kooperation mit dem Kulturknotenpunkt Nordwest
12. August 2022
Skandaløs Festival


WORKSHOP [VON KRISTINA FROMM]

Mapping for Transformation: Praxis des Kritischen Kartografierens

Am 22. Juni 2022 hält die Transformation Designerin und Kollektivista Kristina Fromm einen Workshop an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Darin wird in die Praxis des »Kritischen Kartografierens« eingetaucht und zusammen eine galaktische Reise durch Raum und Zeit unternommen.
Packt eure schönsten Raumfahrtanzüge ein und fliegt mit durchs All!🛸🛸🛸
Wann und Wo:
22.06.22
9:45- 12:45 Uhr
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig — Geb14/214 (schwarzer Raum)


SEMINAR

Von der Leerstelle zur Stelle: Arbeit aus Sicht des Transformation Design

Anhand des exemplarischen Themas Arbeit vermittelt dieser Kurs Perspektiven eines feministischen Transformation Designs – also der Gestaltung von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen durch eine queerfeministische Linse. Gesellschaftliche Krisen und Herausforderungen wie Klimawandel, wachsender Rechtspopulismus oder sozio-ökonomische Schieflagen lassen nicht nur in den Natur- oder Sozialwissenschaften ein Unbehagen wachsen und die Erkenntnis reifen: So, wie es ist, kann es nicht bleiben! Auch in Kunst, Kultur und Gestaltung ist die Frage virulent: Wie wollen wir eigentlich leben? Und wie kommen wir dahin? Genau hier setzt die Disziplin sowie das Diskurs- und Gestaltungsfeld des Transformation Design an: Ausgehend von der Kritik am Status Quo und dem Drang zur Veränderung werden nicht nur alternative Szenarien, konkrete Utopien oder wünschenswerte Zukünfte entworfen, sondern vor allem konkrete Gestaltungswege entwickelt, mit denen Transformationsprozesse gelingen können.
Das Seminar vermittelt einen Einstieg in grundlegende methodische sowie diskursive Herangehensweisen des Transformation Design. Um dabei nicht im Abstrakten zu verbleiben, spinnen wir einen roten Faden entlang der Frage: In welcher Arbeitswelt wollen wir leben? Dabei wird ein Einblick in konkrete Methoden (wie bspw. Kritisches Kartografieren, Szenariotechniken, Fazilitations- und Visualisierungstechniken oder Ideen-Katalysationsmethoden,…..) für solch einen feministisch-transformativen Gestaltungsprozess gegeben, die als Inspirationsgrundlage und Werkzeuge auch auf andere Kontexte angepasst werden können. Ziel ist es, nicht nur ein Verständnis für die Gestaltbarkeit gesellschaftlicher Strukturen zu entwickeln, sondern darüber hinaus erste Ansätze für Veränderungen anzuregen.

Dieser Kurs richtet sich an alle Interessierten und insbesondere an Menschen, die keine Lust mehr haben, nur zu kritisieren, sondern lieber gemeinsam mit anderen Veränderungen und wünschenswerte Gegenentwürfen anstoßen möchten.

28.-29. September 2022 — Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (abgesagt)


WORKSHOP

MAPPING (for) TRANSFORMATION

Die Welt rotiert: Sie dreht sich und dreht sich. Und mit ihr die globalen Probleme und Krisen unserer Zeit. Sie ziehen  lange Schatten nach sich, die sich auf jeden unserer Tage legen. So wartet an der Ecke der Klimawandel, so lauert der wachsende Rechtspopulismus und so schleicht die soziale Ungerechtigkeit umher.
Doch wo stehst du? Im Geschrei der Apokalypse? Mit geschlossenen Augen und Ohren? Oder im Zentrum der Veränderung? Oder halt – ist die Haltung zur Welt wirklich so einseitig?
Blicke mit uns durch die transformatorische Brille! Es erwartet dich eine Reflexionspraxis ganz im Sinne des Transformation Design – also der Gestaltung von Veränderung.


13. Dezember 2021 — Onlinetagung Bundesakademie für Kulturelle Bildung


SEMINAR

Feminismen fermentieren

Vor dem Hintergrund von Klimakollaps, Artensterben und kapitalistischen Ruinen erkunden wir feministisch-emanzipatorische Perspektiven auf gesellschaftliche Naturverhältnisse. Fermentierend, Sporen streuend und kompostierend erproben und reflektieren wir Theorien der Feministischen Politischen Ökologie, Community Economies, Ecosexuality und des Queeren Ökofeminismus.
Im Zusammenspiel von theoretischen Denker*innen und gestalterischen Ansätzen machen wir ausfindig, wie sich patriarchal-kapitalistische Herrschaft in unsere Beziehungen einschreibt.


WORKSHOP

Gedankliches Flanieren durch utopische Arbeitsentwürfe

Ausgehend von einer feministischen Betrachtung von Arbeit fragen wir uns: Welche Rolle kann Arbeit für die Veränderung von Gesellschaft einnehmen, sodass wir global und lokal gerecht und gut leben können? Welche utopischen Arbeitsentwürfe gibt es bereits? Und was meint eigentlich ein feministischer Blick auf Arbeit?
Um diesen und anderen Fragen auf die Fährte zu gehen, wollen wir uns in diesem Workshop gemeinsam mit euch auf einen gedanklichen Spaziergang begeben und dabei flanierend von wegweisenden Ideen verschiedener Vordenker*innen inspirieren lassen. Lasst uns alternative Entwürfe von Arbeit entdecken sowie konkrete Orte, an denen die Utopien bereits ein Stück weit im Jetzt angekommen sind. So eröffnet der Workshop einen Möglichkeitsraum, mit eigenen Arbeitsentwürfen gedanklich zu experimentieren.

08. Dezember 2021 — VHS Hannover (online)


WORKSHOP/ INTERAKTIVE AUSSTELLUNG [VON DINA RICHERT]

FURORE: Wo ist deine Wut?

04. September 2021
INTERAKTIVE AUSSTELLUNG 14:00 – 19:00 Uhr
WORKSHOP 16:00 – 17:30 Uhr
Platz vor der Christuskirche, Hannover
Plakat + Anmeldung


»Tragetasche«

Wir blicken auf Gruppen, Organisationen, Lohn- und Sorgearbeit und deren verschwimmende Grenzen. Wir fragen nach deren zugrundeliegenden Strukturen und Rahmenbedingungen – dabei werden die Organisationsformen selbst zur Gestaltungsaufgabe. In ihnen sind bereits Logiken und Positionen eingeschrieben, die es zu erforschen und zu hinterfragen gilt. Was braucht es, um diese Strukturen zu entdecken, Selbstverständlichkeiten anzuzweifeln und Machtverhältnisse umzudrehen?
In unserer »Tragetasche« sammeln wir dafür Fragen und Praktiken: Was heißt es ganz praktisch, feministisch in Zusammenarbeit tätig zu sein? Eine subjektive und unvollständige Sammlung von kleinen bis großen Denkanstößen, die dazu einladen, patriarchale Verhältnisse zu stürzen.

↗︎ PDF Download [DEU/ENG, digital und zum Selbstdrucken — Auflage 02]
↗︎ Schreibt uns gerne, wenn ihr die gedruckten Hefte gegen Spende bekommen möchtet. [Materialkosten 4€]


WERKZEUG/TEXT [VON MIRIAM KREUZER]

Das sorgende Quartier

In allen Bereichen des menschlichen und nicht-menschlichen Zusammenlebens lassen sich Sorgebeziehungen entdecken: Menschen sorgen füreinander in Gemeinschaften, Regierungen tragen Sorge für eine gleichberechtigte Beteiligung aller Bürger*innen, soziale Bewegungen wie Fridays for Future sorgen sich um globale Klimagerechtigkeit und Mikroben sorgen für fruchtbare Böden. Sorge (Care) ist dabei nicht nur eine Aktivität — sie ist eine Perspektive, eine Haltung, mit der wir auf die Organisation gesellschaftlichen Lebens blicken können. So lässt sich Care und Demokratie zusammendenken: Demokratie, als ein Netz an Sorgebeziehungen, in dem niemand ohne Sorge ist, in dem die Zuweisung von Sorgeverantwortung demokratisch ausgehandelt wird, in dem das Sorgetragen für ein gleichberechtigtes Miteinander als bürger*innenschaftliche Verantwortung verstanden wird und in dem Solidarität und Sorge zentrale demokratische Werte sind.
Doch was heißt das in der Praxis? Wie kann urbaner Raum feministisch — intersektional, inklusiv, gleichberechtigt und an Care ausgerichtet — gestaltet werden? Diesen Fragen widmet sich das Faltblatt „das sorgende Quartier“. Es visualisiert ein Care-Perspektive auf Stadtgestaltung und lädt dazu ein, sie zu erkunden. Betrachter*innen können das Faltblatt als Werkzeug und Orientierungshilfe für die praktische Gestaltung realer Quartiere, Städte und Kommunen verwenden und die genannten Gestaltungsansätze auf eigene Projekte, Initiativen und Institutionen anwenden.

Das Faltblatt kann gegen Spende bestellt werden. Meldet euch einfach per Mail bei uns.


WORKSHOP [VON MIRIAM KREUZER]

Das sorgende Quartier — Handlungsimpulse für die sorgende Gestaltung der eigenen urbanen Umwelt

Wir alle gestalten unsere urbane Umwelt mit – als Nachbar*innen, ehrenamtliche Helfer*innen, Aktivist*innen, Engagierte, (Kommunal-)Politiker*innen, Vereinsmitglieder, …. Eins der gemeinsamen Ziele dabei ist einen Ort zu gestalten, an dem Menschen füreinander Sorgetragen, die Bedürfnisse aller gehört werden und an dessen Entstehung alle Bewohner*innen mitwirken können. Diese Zielvorstellung beschreibt auch das Zukunftsbild eines »sorgenden Quartiers«.
Was genau umfasst ein sorgendes Quartier? Wie können wir mit unserem Engagement zu dessen Realisierung beitragen? Wie kann es uns dabei helfen, Engagement als Sorgearbeit zu betrachten? Und welche Handlungsimpulse können wir daraus auf unser eigenes Engagement anwenden, sodass dieses einen sorgenden Umgang mit Engagierten, Bewohner*innen und auch nicht-menschlichen Leben mitdenkt?
Der interaktive Workshop richtet sich an alle Menschen, die ihre eigene urbane Umwelt aktiv mitgestalten und Lust haben, neue Impulse für ihr Engagement mitzunehmen.


INTERVENTION | VERANSTALTUNG

»Zukunfts*archiv für marginalisiertes Wissen«

Was müssen wir für eine diskriminierungsfreie Hochschule getan haben?
Im »Zukunfts*archiv für marginalisiertes Wissen« wurde die Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen und Diskriminierung in Wissensstrukturen in einen feministischen, hochschulpolitischen Kontext gesetzt. Drei Tage wurde das Zukunftsarchiv als Raum mit einer Vielzahl an partizipativen Formaten und Installationen bespielt, die explizit dazu einluden, Wissen, Fragen und eigene Projekte beizutragen, sodass das Archiv im Laufe der Zeit lebendig wachsen konnte. Der Raum bot zum einen Zeiten für offenen und öffentlichen Dialog, zum anderen für den Austausch von persönlichen Erfahrungen als Safe Space. Das rahmende Programm – Vorträge, Filme, Vernetzungsworkshops und »futurologisch konspirative Gespräche« – brachte unterschiedliche Perspektiven zusammen und wurde zur Diskussionsgrundlage, wie die feministische Auseinandersetzung mit Marginalisierungen an der Hochschule verstetigt werden kann.